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Brennpunkt Alpines Bauen

By 9. August 2018 No Comments

Das 5. grenzüberschreitende Fachsymposium „Brennpunkt Alpines Bauen“, an der Fachhochschule Salzburg Campus Urstein, widmete sich diesmal ganz dem Thema Lowtech.

 

Zu Beginn eröffnete Ulrich Santa von der Agentur für Energie Südtirol mit einem Vortrag zu „Südtirol als Modellregion“ die Vortragsreihe. Im Anschluss regte eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft mit der Frage nach der Wichtigkeit von einem ressourcenschonenden Einsatz von Gebäudetechnik und Materialien zum Nachdenken an.

Am Nachmittag luden die Veranstalter zur Teilnahme an themenspezifischen Vortragsblöcken ein. Der Themenslot Alpine Baukultur wurde vom Holzcluster Salzburg in Kooperation mit der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten organisiert. Präsentiert wurden Projekte, bei denen die Grundsätze Einfachheit, Autarkie oder Suffizienz bei gleichzeitiger Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens bzw. Optimierung der Wohnnutzfläche vorbildhaft umgesetzt wurden.

„Das Thema Lowtech beginnt mit einfachen Detaillösungen“, diesen Ansatz verfolgt Architekt Maximilian Luger von Architekten Luger & Maul ZT­GmbH, Wels. Der holzbauaffine Architekt stellte dabei sein Bürogebäude, einen mehrgeschossigen Holzwohnbau und ein Einfamilienhaus, das sich in felsiger Lage befindet, vor. Bei allen Objekten wurde der Baustoff Holz bevorzugt und in seiner Umsetzung bewusst einfach gehalten, um kontrollierbare Kostenverhältnisse zu schaffen. Ein spannender Exkurs von Lowtech zu Hightech wurde von Markus Tatzgern, FH Professor, durch den Einsatz von Virtual und Augmented Reality im Bauwesen durchgeführt. Es wurden Potenziale der Digitalisierung aufgezeigt, die trotz ihrer technischen Komplexität zur Reduzierung bzw. Standardisierung beitragen können.

Der Themenslot wurde von Architekt Simon Speigner, sps:architekten zt gmbh Thalgau abgerundet, der seine Erfahrungen zum Thema „Know-how statt Hightech“ wiedergab. Vorgestellt wurde das Bürogebäude von sps:architekten, dass durch ein einfaches Konstruktionsprinzip und ausgeklügelter reduzierter Technik den Standard eines Plusenergiehauses vertritt. Der Holzbau vereint Ästhetik und Funktionalität