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20 Jahre ProHolz Deckblatt

20ig Jahre proHolz Salzburg

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Festveranstaltung

 

Die feierliche Festveranstaltung zum 20jährigen Jubiläum von proHolz Salzburg fand am 08. November 2018 im Kavalierhaus in Kleßheim statt. proHolz Salzburg informierte über die Entwicklungen innerhalb der Forst- und Holzwirtschaft in den vergangenen Jahren und gab im Rahmen eines Podiumsgespräches mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Aus- und Weiterbildung sowie Waldwirtschaft Impulse für die zukünftige Arbeit. Die über 200 Gäste nutzten die Möglichkeit für Branchengespräche.

Der Verein proHolz Salzburg wurde vor 20 Jahren zur Steigerung des Holzverbrauches, Stärkung der heimischen Wirtschaft, Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen und dem Ziel nachhaltig sowie ökologisch zu Bauen und zu Wohnen gegründet. Viele Holzbauten sind in dieser Zeit in Salzburg realisiert worden. Ob private oder öffentliche Bauherren, das Vertrauen zum Baustoff Holz ist gewachsen und spiegelt sich im gestiegenen Holzbauanteil wider. Von 1998 bis heute erhöhte sich dieser von 17% auf rund ein Drittel des gesamten Hochbauvolumens. Die Wertschöpfungskette Holz kann in Salzburg mittlerweile rund 1,5 Milliarden Euro Beitrag zum BIP verzeichnen, wodurch rund 1.200 Unternehmen die Forst- und Holzwirtschaft zu einem absoluten Stärkefeld der Salzburger Wirtschaft machen. Seit 2003 bündeln proHolz Salzburg und der Holzcluster Salzburg gemeinsam ihre Kräfte. Am Standort Kuchl, Österreichs holzfreundlichster Gemeinde, werden Synergien genutzt und Aktivitäten abgestimmt. Durch gezielte Holzinformation, Holzwerbung und Holzfachberatung sowie intensiver Kooperation mit Architekten, den hölzernen Berufsgruppen und zahlreichen Partnern werden die Zielgruppen bestmöglich angesprochen. „Die Unterstützung des Vereins proHolz Salzburg durch die Forst- und Holzwirtschaft und das Land Salzburg wirken sich in jeder Hinsicht positiv auf das Holzland Salzburg aus. Gemeinsam soll auch in Zukunft das Holz als heimischer, ökologischer und nachwachsender Bau- und Werkstoff gefördert werden“, so Obmann Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter.

Holzbau ist Motor für den Wald.

Speziell im öffentlichen Bau konnten Holzbauweisen den Bauherren überzeugen, da mittlerweile mehr als die Hälfte der realisierten Projekte aus öffentlicher Hand Holzbauten sind. „proHolz Salzburg wird sich indes in den nächsten Jahren verstärkt dem Thema mehrgeschossiger Holzwohnbau widmen, welcher noch eine Achillesferse mit nur geringen Holzbauanteilen ist“, erläutert Rosenstatter. Hierfür startet im Herbst nächsten Jahres eine sechsteilige Fachveranstaltungsreihe unter dem Titel „bau:holz“. Es werden dabei speziell Architekten, Planer, Bauträger bzw. Bauherren angesprochen, die sich inhaltlich dem mehrgeschossigen Holzbau widmen. Viele ziehen an einem Strang, denn auch der Salzburger Landtag beschließt in seiner Sitzung, die Landesregierung zu ersuchen, gesetzliche Möglichkeiten zu schaffen, um die Verwendung von nachwachsenden Bau- und Dämmstoffen sowie Bauen mit Holz zu forcieren. Holz zeigt den Weg in die Zukunft.

Beruf & Bildung

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Fachveranstaltung im Rahmen der BIM 2018

Die Berufsbildung, insbesondere die Weiterbildung, gilt es gemeinsam weiter zu entwickeln! Egal ob Zimmerer, Tischler, Säger oder ein anderer Handwerksberuf, die Herausforderungen sind für alle gleich. Die WKS Salzburg, die FH Salzburg sowie proHolz & Holzcluster Salzburg haben zu einem Dialog mit Experten eingeladen, um gemeinsam sich auszutauschen aber vor allem das Netzwerk zu stärken.

Alle relevanten Ausbildungseinrichtungen vom HTK Kuchl, der HTL Hallein, der FH Salzburg, den Salzburger Berufsschulen der Tischler und Zimmerer, den landwirtschaftlichen Fachschulen, der Gewerkschaft Bau-Holz, Unternehmer und Unternehmerinnen der Holzwirtschaft in Salzburg und viele andere Personen haben Ihre Erfahrungen und Ideen bei dieser Veranstaltung eingebracht.

Prof. Reinhold Popp, ein renommierter Zukunftsforscher, hat die Entwicklungen der Arbeits- und Berufswelt thematisiert. Der Wandel der Bildung ist längst im Laufen, noch nie gab es so viele gut ausgebildete junge Menschen. Dennoch sind die Herausforderungen für alle groß, man darf durchaus zuversichtlich in die Zukunft blicken, fertige einfache Rezepte gibt es jedoch nicht.

Interessant war auch die Vorstellung eines Forschungsprojektes aus dem WISS 2025 Förderprogrammes des Landes Salzburg. Dieses Kooperationsprojekt von FH Salzburg, Förderverein des Salzburger Zimmereihandwerks und Holzcluster Salzburg hat das Ziel eine innovatives, modulares Weiterbildungssystem für gewerbliche Zimmereibetriebe in Salzburg zu entwickeln. Erste Ergebnisse gibt es schon, im Frühjahr 2019 werden die Pilotseminare bereits angeboten.

Man ist sich ziemlich einig, dass die Zusammenarbeit aller stärker gefordert ist und das Lobbying bei Entscheidungsträgern intensiviert werden sollte. Salzburg hat viel Kompetenz vor Ort, es gilt sich stärker zu bündeln und abzustimmen.

Weiteres haben wir im Rahmen der BIM am Messestand der „Holzausbildenden“ Schulen die 24 nominierten Entwürfe unseres Gestaltungswettbewerbes „Meeting Point“ ausgestellt.

Fotos der Veranstaltung

Frau & Wirtschaft

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Es hat schon Tradition, dass wir vom Holzcluster das Jahr mit unserer Veranstaltungsreihe „Frauen in der Holzwirtschaft“ abschließen. Das Netzwerk ist gut etabliert und wird von den UnternehmerInnen der Holzbranche gerne besucht.

Dieses Mal traf „Frau“ sich zum lebendigen Impulsvortrag und Erfahrungsaustausch im Englhartgut in Bad Vigaun. Die TeilnehmerInnen wurden mit Punsch und Maroni begrüßt und somit, in vorweihnachtlich verschneiter Atmosphäre, auf den Vortrag eingestimmt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema „Der Gute Gastgeber“. Jeder Unternehmer schlüpft bei Zeiten in die Rolle des Gastgebers. Ein professioneller Kundenempfang ist die Visitenkarte eines erfolgreichen Unternehmens. Dabei entscheidet bereits der erster „Scan“ über das Urteil des Kunden.

Trainerin und Speakerin Elisabeth Motsch begeisterte mit ihrem Referat zum Thema, unterstützt von ihrer lebendigen und interaktiven Vortragsweise. Es wurde über die Wichtigkeit eines professionellen Kundenempfangs, der bereits mit dem ersten Telefonat beginnt, diskutiert und ausgetauscht. Gute Umgangsformen und eine freundliche Atmosphäre bilden das Fundamt einer funktionierenden Geschäftsbeziehung. Abschließend gab die Referentin den UnternehmerInnen der Holzbranche noch wertvolle Tipps zum stilsicheren und gewinnenden Auftritt für die Zukunft mit.

Fotos der Veranstaltung

Holz in der Stadt - Gebäude

Exkursion HoHo Wien

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Mit der Seestadt Aspern und dem »HoHo«, dem mit 84 Metern derzeit höchsten Holzhaus der Welt, werden in Wien neue Maßstäbe gesetzt.

Die Seestadt Aspern in Wiens 22. Gemeindebezirk, zählt zu den größten Stadtentwicklungsarealen in Europa. Auf einer Fläche von ca. 240 Hektar entstehen hier zukünftig Wohnungen und Arbeitsplätze für mehr als 20.000 Menschen. Der Masterplan für die städtebauliche Grundstruktur wurde vom schwedischen Büro „Tovatt Architects & Planners“ entwickelt. Das Herzstück der Stadt bildet dabei der rund 50.000 m2 große Baggersee. Eine durchdachte Infrastruktur mit einer Ringstraßen-ähnlichen Verbindung der Stadtquartiere, Fußgängerzonen und Radwegen, Gemeinschaftsparkgaragen, sowie der zentrale U-Bahn Anschluss, sorgen für eine hohe Lebensqualität am Standort.

Der Besucherservice Aspern führte unsere Gruppe von 30 Teilnehmern durch den bereits bebauten Stadtteil „Seepark“. Einen wahrhaftigen Höhepunkt stellte dabei die Besichtigung des zurzeit höchsten Holzhochhauses der Welt mit Architekt Rüdiger Lainer dar.

Das HoHo setzt sich aus „hölzernen“ Bausteinen zusammen, wobei der höchste Punkt mit 24-Geschossen den Blickfang des Gebäudekomplexes darstellt. Die Erschließungskerne sind im Stahlbetonmassivbau ausgeführt, die Holz-Betonverbunddecken werden in Unterstützung von massiven Trägern auf tragende Holzstützen platziert, den Raumabschluss bildet eine vorgesetzte Holz-Glasfassade. Die sichtbaren Holzoberflächen im Innenraum sorgen für ein angenehmes und freundliches Wohnraumklima. Zusätzlich überzeugt der Holz-Hybrid-Bau durch die offene und somit variable Grundrissgestaltung. Die Fertigstellung des Holzhochhauses ist für Juni 2019 geplant.

Die Exkursion fand in Kooperation mit der Initiative Architektur, proHolz Salzburg und dem Holzcluster Salzburg statt.

Deckblatt Einladung Meeting Point

Jetzt mitmachen und gewinnen!

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Unser Ideenwettbewerb Meeting Point-Möbel verlässt die Phase der Einreichungen und begibt sich in die nächste Runde: Ausstellung der nominierten Projekte auf der Salzburger Berufsinformationsmesse!

Der Holzcluster Salzburg schrieb mit Anfang September in Kooperation mit der Salzburger Landesinnung der Tischler und Holzgestalter und proHolz Salzburg den Ideenwettbewerb „MEETING POINT“ (Treffpunkt/Platz) aus. Das vielseitige Meeting Point-Möbel soll sich durch Individualität und präziser Gestaltung hervorheben und durch den Umgang mit regionalen Materialien die Qualität des Salzburger Tischlerhandwerks symbolisieren.

Salzburgs Schulen und Firmen haben mit großem Engagement am Wettbewerb teilgenommen. Annähernd 35 Einreichungen sind zeitgerecht eingelangt. Davon wurden 24 Projekte nominiert. Diese werden vom 22.- 25. November 2018 auf der Salzburger Berufsinformationsmesse am gemeinsamen Messestand der holzspezifischen Schulen, sowie Landesinnungen und Interessensvertretern der Holzbranche ausgestellt. Die Besucher der Messe haben die Möglichkeit über die Teilnahme eines Gewinnspiels ihre Favoriten zu küren und gleichzeitig tolle Preise zu gewinnen.

Am 27. November ermittelt dann eine fachkundige Jury die Platzierungen der Designentwürfe. Die Gewinner werden zeitnah bekanntgegeben, damit die erstgereihten Entwürfe für die Preisverleihung im Maßstab 1:1 realisiert werden können.  Die Preisverleihung findet am 08. Februar 2019 auf der Messe „Bauen und Wohnen“ in Salzburg statt.

Es bleibt also spannend! Vorab Danke an die Schulen und Firmen für die kreativen Einreichungen, weitere aktuelle Informationen folgen zeitnah.

Brennpunkt Alpines Bauen

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Das 5. grenzüberschreitende Fachsymposium „Brennpunkt Alpines Bauen“, an der Fachhochschule Salzburg Campus Urstein, widmete sich diesmal ganz dem Thema Lowtech.

 

Zu Beginn eröffnete Ulrich Santa von der Agentur für Energie Südtirol mit einem Vortrag zu „Südtirol als Modellregion“ die Vortragsreihe. Im Anschluss regte eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft mit der Frage nach der Wichtigkeit von einem ressourcenschonenden Einsatz von Gebäudetechnik und Materialien zum Nachdenken an.

Am Nachmittag luden die Veranstalter zur Teilnahme an themenspezifischen Vortragsblöcken ein. Der Themenslot Alpine Baukultur wurde vom Holzcluster Salzburg in Kooperation mit der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten organisiert. Präsentiert wurden Projekte, bei denen die Grundsätze Einfachheit, Autarkie oder Suffizienz bei gleichzeitiger Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens bzw. Optimierung der Wohnnutzfläche vorbildhaft umgesetzt wurden.

„Das Thema Lowtech beginnt mit einfachen Detaillösungen“, diesen Ansatz verfolgt Architekt Maximilian Luger von Architekten Luger & Maul ZT­GmbH, Wels. Der holzbauaffine Architekt stellte dabei sein Bürogebäude, einen mehrgeschossigen Holzwohnbau und ein Einfamilienhaus, das sich in felsiger Lage befindet, vor. Bei allen Objekten wurde der Baustoff Holz bevorzugt und in seiner Umsetzung bewusst einfach gehalten, um kontrollierbare Kostenverhältnisse zu schaffen. Ein spannender Exkurs von Lowtech zu Hightech wurde von Markus Tatzgern, FH Professor, durch den Einsatz von Virtual und Augmented Reality im Bauwesen durchgeführt. Es wurden Potenziale der Digitalisierung aufgezeigt, die trotz ihrer technischen Komplexität zur Reduzierung bzw. Standardisierung beitragen können.

Der Themenslot wurde von Architekt Simon Speigner, sps:architekten zt gmbh Thalgau abgerundet, der seine Erfahrungen zum Thema „Know-how statt Hightech“ wiedergab. Vorgestellt wurde das Bürogebäude von sps:architekten, dass durch ein einfaches Konstruktionsprinzip und ausgeklügelter reduzierter Technik den Standard eines Plusenergiehauses vertritt. Der Holzbau vereint Ästhetik und Funktionalität